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aus: Kulturfalter 04/2009
zu: Turandot von G. Puccini

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aus: Das Opernglas 05/2009
zu: Turandot von G. Puccini

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aus: ORPHEUS 05+06/2009
zu: Turandot von G. Puccini

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aus: Volksstimmer 09.03.2009
zu: Turandot von G. Puccini

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aus: Wirtschaftsspiegel 04/2009
zu: Turandot von G. Puccini

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aus: Der neue Merker 04/2009
zu: Turandot von G. Puccini

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aus: "Die Welt" vom 22. 5. 2007
zu: Nabucco von G. Verdi
von Kai Luehrs-Kaiser

" ..."Working girl" Abigaille greift als Büroamazone nach der Macht: sie peitscht Untergebene auf dem Schreibtisch aus, verbannt Seniorchef Nebukadnezar aufs hospitalisierte Altenteil und strauchelt als Chef-Furie im Politbüro-Chic ihrem eigenen Giftmord zu. Die gefrästen Spitzentöne von Anita Bader (Abigaille) machen mit Juri Batukovs Lakritz-Bass (Nabucco) kurzen Prozess..."
 
 
aus: Mitteldeutsche Zeitung vom 30. 4. 2007
zu: Nabucco von G. Verdi
von Andreas Hillger

    "...Im Duell der beiden Töchter Abigaille und Fenena trägt Anita Bader zwar auch deshalb den Sieg davon, weil ihre Figur von den Autoren die größte psychologische Tiefenschärfe mitbekommen hat. Doch wie sie dieses Flintenweib im Overall in ein verstoßenes Kind und eine abgewiesene Frau verwandelt, wie sie aus dem Stentor ihrer Wut die fragilen Töne der Trauer und Sehnsucht herausschält, das zeugt von höchster Stimmkultur..."
 
 
aus: Magdeburger Volksstimme vom 20. Februar 2006
zu: Tosca von G. Puccini
von Dr. Herbert Henning

"...Vor allem in der Figur der Diva Floria Tosca gelingt Klaus-Dieter Kirst eine berührende Menschendarstellung, der Anita Bader ein darstellerisch ungemein wirkungsvolles Profil gibt. Mit großer Intensität macht sie die Wandlung von der krankhaft-eifersüchtigen Diva zur aufopferungsvollen Liebenden bis hin zur Mörderin und Selbstmörderin deutlich. Ihr "Vissi d'arte", schmerzgekrümmt am Boden singend, ist kein Gebet sondern der Abschied von ihrem der Kunst und der Liebe geweihten Leben. Man spürt förmlich, wie in ihr der Entschluß, alles für ihren Cavaradossi zu wagen, reift. Keine indifferenten Schärfen nur vokale Wärme, gesanglicher Lyrismus. Ihre emphatischen Ausbrüche behalten stets vokale Kontur....."
 
 
aus: Der neue Merker, Wien, Dezember 2004
zu: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von R. Wagner
besuchte Vorstellung: 25. 11. 04
von Sieglinde Pfabigan

".....Nicht nur hat das Theater der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts in ANITA BADER eine wunderbare jugendlich-dramatische Sängerin im Ensemble, mit durch alle Lagen klangvollem warm timbriertem Sopran mit Mezzofülle und immer rundem, schön aufblühendem Höhenregister, sondern auch eine Künstlerin, die gerade zu diesem Fach eine besondere innere Affinität hat. Man glaubt ihr die Senta, Elsa oder Sieglinde in jedem Moment.....Solch schöne Stimmen werten ganz automatisch auch die darzustellenden Figuren auf und sind bekanntlich kein Hindernis für eine eindringliche Rollengestaltung!.."
 
 
aus: Der fränkische Tag 2004, Bamberg, 24. 11. 2004
Konzert in der Bamberger Kongreßhalle am 21. 11. 2004
von Martin Schamberger

"....Mit teils bekannten (Aida), aber auch unbekannten Arien von Massenet und Gounod stellte sich die attraktive Sopranistin ANITA BADER vor. Durch die natürliche Klangqualität ihres schönen, warm timbrierten Soprans nimmt sie für sich ein. Hinzu kommen beachtliche technische Qualitäten: mühelose Agilität, eine aufblühende strahlende Höhe, geschmeidige Registerübergänge, tragfähiges Piano, exzellente Atemkontrolle, sowie Präsenz und Intensität des Ausdrucks. So waren die Arien "Ritorna vincitor" aus Verdis "Aida", "Plus grand dans son obscuritee" aus Gounods "Königin von Saba" und die Arie der Salome aus "Herodiade" von Massenet sehr angetan, das Publikum zu begeistern....."
 
 
aus: Mitteldeutsche Zeitung, 18. 11. 03
Magdeburg: "Das Fellfutter im feinen Tuch" (G. Verdi - Otello)
von Andreas Hillger

Anita Baders Desdemona entwickelt aus der kunstvoll gebändigten Kraft ihrer Stimme das Psychogramm einer gereiften Frau, dem auch unvorteilhafte Kleider und die wohl als Liebeszeichen für den exotischen Gemahl gemeinten Afro-Zöpfe nichts anhaben können.
 
 
aus: Braunschweiger Zeitung, Wolfsburger Nachrichten, Salzgitter-Zeitung, 18. 11. 03
Magdeburg: "Der Leichenkuss blieb ihm verwehrt" (G. Verdi - Otello)
von Harald Likus

... Gesanglich ist es gerade sie, die Desdemona von Anita Bader, die den tiefsten Eindruck hinterlässt. Voll und schön klingt ihr Sopran schon zu Beginn. Doch mit welch banger Ahnung und zugleich in welch himmlischer Gefasstheit sie vor dem finalen Bettgang das Lied von der Weide singt – das ist so makellos wie aussdrucksstark. ...
 
 
aus: Der Neue Merker
Magdeburg: Der wunderbare Mandarin/ Herzog Blaubarts Burg (2002)
von Dr. Christoph Suhre

"... Die beiden Protagonisten des Abends sind Anita BADER (Judith) und Urs MARKUS (Blaubart). Sie setzen die Intentionen der Regisseurin mustergültig um. Es gelingt ihnen von Anfang an, Spannung zu erzeugen und sie bis zum Ende zuhalten. Es entstehen immer wieder Momente, die unter die Haut gehen. Urs Markus legt seinen Blaubart nicht als eindimensionalen Finsterling an, nein, wir erleben einen Mann, der sich nach Liebe und Leben sehnt, der große, echte Gefühle zeigt und schließlich gequält und enttäuscht zusammenbricht, als er merkt, dass Judith weder zu Akzeptanz noch Toleranz bereit ist. Ulf Markus verfügt über einen wunderbar strömenden Bass-Bariton, dem er Farben und Vielschichtigkeit abgewinnt, die gerade für diese Partie so wichtig sind. In Anita Bader findet er eine kongeniale Partnerin. Ihr Sopran ist ausdrucksstark, facettenreich, besitzt Spannkraft und ist Orchesterstürmen gewachsen. Glaubhaft macht sie nachvollziehbar, dass sie in Bezug auf ihre Forderungen gegenüber Blaubart zu weit gegangen ist Die einst so aktive Judith ergibt sich, nachdem die letzte Türe geöffnet ist, geradezu willenlos ihrem Schicksal.
Was für ein Theaterabend!
..."
Dr. Christoph Suhre
 
 
aus: Das Opernglas 7-8/2001
Lohengrin vom 20. Mai 2001
von E. Roßner

„ …. Anita Bader führte die schönste Stimme des Abends, klar und hell und kräftig. Würde ihr Bewegung, zu der sie durchaus fähig und bereit scheint, abverlangt und würde man sie sympathischer ausstaffieren, wäre sie eine umwerfende Elsa….“
 
 
aus: Die Opernwelt 11/1999
Die Walküre vom 25. September 1999
von Jörg Königsdorf

„….. Geradezu keusch nähern sich Siegmund und Sieglinde einander an, Ulric Andersson und Anita Bader bauen das Geschwisterpaar ganz allmählich aus der Grundsituation von Resignation und Verzweiflung heraus auf. Jede Möglichkeit zum Pianissimo wird genutzt, beiden gelingen berückend schöne, innige Phrasierungen. Ihre dramatischen Reserven geben die beiden erst später preis: Bader geizt zunächst noch mit Farben, tut in der Begegnung mit Hunding nur das Nötigste, um ihre Verbitterung hörbar zu machen und blüht erst durch die Verbindung mit Siegmund stimmlich auf….Dass beiden ihre Kraft nur durch die Liebe zuwächst, wird angesichts dieser klugen Rollendispositionen erst recht klar….“
 
 
aus: Der Neue Merker 10/1999
Die Walküre vom 25. September 1999
von: S. Pfabigan

„….Ein schlanker junger Wälsung aus Stockholm namens Ulric Andersson findet in der jungen Münchnerin mit Modellfigur Anita Bader eine gleichaltrige Bühnenschwester von verblüffender Ähnlichkeit. Minutenlange Blickkontakte intensivieren sich in scheu-zärtlicher physischer Annäherung, steigern sich zu rührend-innigen Posen glücklicher Wiederfindung verloren geglaubten Glücks. Höhepunkt ist ein inbrünstiger Kuß, bevor der fallende Vorhang am Ende des ersten Aktes dessen gravierende Folgen verbirgt…
Akustisch vernehmen wir einen bezaubernd timbrierten, mit schwebender Leichtigkeit eingesetzten jugendlich-dramatischen Sopran, der anfangs noch verborgene Gefühle zu berührendem Leben ausbrechen lässt;…In diesen beiden Stimmen steckt noch viel, was uns zweifellos Freude machen wird….
 

Letzte Aktualisierung am 14.11.2010